Monitor Vergleich

So können Sie PC-Monitore vergleichen:

Monitore bieten eine vielseitige Verwendung. Ob im Gamer-Bereich oder am Arbeitsplatz, die Anforderungen sind je nach Bereich sehr unterschiedlich. Um den passenden Monitor für Ihre Bedürfnisse zu finden, sollten Sie die einzelnen Vergleichsmöglichkeiten nutzen. Um einen großen Kundenkreis abzudecken bieten die meisten Hersteller ähnliche Monitore in den einzelnen Segmenten an, sodass ein Monitor-Vergleich mit den einzelnen Spezifikationen nahezu ohne Probleme möglich ist. Folgende Vergleichsmöglichkeiten können Sie im Zuge Ihrer Entscheidung nutzen:

1. Bildschirmdiagonale

Wie bei Fernsehern wird die Bildschirmgröße bei Monitoren in Zoll berechnet. Aufgrund der ausgereiften Technologie sind mittlerweile Monitore zwischen 21 und 24 Zoll die gängigsten Modelle. Für die bessere Einschätzung sollte die Zoll-Angabe in Zentimeter umgerechnet werden. Ein Zoll beträgt exakt 2.54 Zentimeter. Je größer ist jedoch nicht immer besser. Nachteile eines großen Bildschirms können eine ungleichmäßige Ausleuchtung und eine geringe Blickwinkelstabilität sein.

2. Maximale Auflösung

Je höher die Bildschirmauflösung, desto besser werden Details dargestellt. Eine exzellente Auflösung wird mit einem Full HD-Display geliefert. Hier beträgt die Bildauflösung 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Da dies mittlerweile der Standard ist, sollte diese Variable auf keinen Fall bei Ihrem neuen Monitor fehlen. Eine hohe Auflösung verspricht detaillierte und scharfe Bilder.

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3. Reaktionszeit in ms

Eine weitere Variable ist die Reaktionszeit in ms, die besonders für Gamer-, Film- und Bildaktivitäten eine große Bedeutung darstellt. Hier sind sowohl Werte wie 16 ms und 2 ms anzutreffen. Doch was sagt diese Angabe aus? Je kleiner der Wert der angegebenen Reaktionszeit, desto besser. Eine kurze Reaktionszeit ermöglicht einen problemlosen Wechsel zwischen komplexen Inhalten. Entscheidend bei dieser Monitor-Vergleichsmöglichkeit ist jedoch Ihre Nutzungsgewohnheit. Wenn Sie ganz in Ruhe einen Film anschauen wollen, benötigen Sie eine nicht so schnelle Reaktionszeit wie z.B. beim Zocken von Ego-Shootern.

4. Kontrast (dynamisch/typisch)

Scharfe und klare Bilder hängen von vielen Faktoren ab, wie auch von einem guten Kontrastwert. Der Kontrastwert gibt den Helligkeitsunterschied zwischen einem weißen und einem schwarzen Bildpunkt an. Im Allgemeinen gilt, je höher der Wert, desto schärfer und kontrastreicher werden die Farben dargestellt. Der dynamische Wert gibt dabei an, inwiefern sich die Leuchtdichte in einer bestimmten Situation, z.B. beim Spielen oder Fernsehen, anpasst.

5. Anschlussmöglichkeiten

Die drei wichtigsten Anschlüsse eines Monitors sind VGA, DVI und HDMI. Welche Sie davon benötigen hängt ganz davon ab, welche Geräte Sie an Ihren neuen Monitor anschließen möchten und wie alt diese sind. Bei einer ganz normalen Bürotätigkeit ist ein VGA-Anschluss ausreichend. Wenn jedoch bewegte Bilder oder verschlüsselte Inhalte übertragen werden sollen, ist ein DVI-Anschluss empfehlenswert. HDMI ist wiederum für hochauflösende Inhalte, die bei einem modernen Heimkinosystem nicht fehlen dürfen, optimal.

6. Verstellbarkeit

Die Verstellbarkeit des Monitors spielt insbesondere am Arbeitsplatz eine große Rolle. Dank des ergonomischen Designs können einige Modelle Rückenschmerzen und Verspannungen vorbeugen. Insbesondere die etwas kostspieligeren Monitore bieten die Möglichkeit die Höhe zu verstellen, den Bildschirm zu neigen und seitlich zu schwenken.